Hexenkunst-Blog

21.3.2017 – 'Bin ich magisch begabt?'

Dieser Blogartikel ist aufgrund einer Leserinnenfrage entstanden. Wenn Sie auch eine Frage haben oder gerne etwas über ein bestimmtes Thema in diesem Blog lesen würden, schreiben Sie mir einfach. Ich freue mich immer über Feedback.

 

Wir leben in einer Gesellschaft in der es eher unpopulär ist von mangelndem Talent zu sprechen. Man geht davon aus, daß jeder der will auch kann. Leider ist das nicht immer so. Die Wahrheit ist: genauso wie nicht jeder das Zeug dazu hat Mathematikprofessor oder Klaviervirtuose zu werden, so kann auch nicht jeder magische Wunder vollbringen. Spitzenbegabungen sind selten und auch diese erfordern noch zusätzlich harte Arbeit, den Willen zum Erfolg und eine gute Ausbildung, um zu wirklichen Koryphäen heranzureifen. Im breiten Mittelfeld der Begabungen und Fähigkeiten sieht es schon günstiger aus. Hier kann mangelndes Talent durch ein längeres Training wettgemacht werden. Man braucht auch nicht alles zu können, sondern sucht sich Spezialgebiete auf denen man ganz gut ist. Aber auch hier gilt nicht, um mal einen populären Buchtitel zu zitieren ‚auch Du bist ein Schamane‘, sondern eher: wenn Du ein gewisses Maß an Begabung mitbringst, kannst Du mit einer guten Ausbildung, dem nötigen Durchhaltevermögen und viel Übung zu einem werden.

 

Woran erkennt man nun eine magische Begabung? Traditionell würde man zuerst einen Blick auf seine Vorfahren werfen. Waren magisch begabte Hexen, Schamanen, Hellseher oder Medien darunter? In schamanischen Kulturen setzt man außerdem auf ungewöhnliche Zeichen bei der Geburt, um den zukünftigen Schamanen zu erkennen. Kinder, die mit gut entwickeltem Kopfhaar auf die Welt kommen, werden z.B. in ihren ersten Lebensjahren besonders beobachtet ob sie weiterer Anzeichen für eine magische Begabung zeigen. Erinnerungen an frühere Leben sind in den ersten Lebensjahren eines Kindes eigentlich nichts Besonderes, können aber ein weiterer Hinweis sein, insbesondere, wenn sie sich auf frühere Leben als Schamane beziehen.

 

In unserer Kultur ist mit einer solchen Frühförderung auf magischem Gebiet leider meist nicht zu rechnen. Aber auch im Erwachsenenleben zeigt sich ob man einen guten Kontakt zu den inneren Welten hat. Ein sicherer Hinweis dafür sind kreative Ideen, die man ‚materialisieren‘ kann. Dabei ist es egal auf welchem Gebiet man das tut. Künstler, Wissenschaftler und Erfinder sind sich ihrer ‚magischen‘ Begabungen oft nicht bewußt, schaffen es aber die Welt (oder zumindest ihren kleinen Teil der Welt) nach ihren Vorstellungen und Ideen zu formen.

 

Auch das Horoskop kann Hinweise liefern. So würde man was die hellseherischen Fähigkeiten angeht, vor allem die Neptunstellung oder eine entsprechende Betonung des Fischezeichens oder des 12. Hauses betrachten. Gute Medien haben meist einen sehr stark gestellten Neptun (z.B. Neptun im 12. Haus). Magische Begabungen lassen sich dagegen aus der Plutostellung ablesen.

 

Allerdings ist Begabung nicht alles. Was die Magie von anderen Professionen, die Talent erfordern unterscheidet, ist das relativ große Maß an psychischer Stabilität, das nötig ist, um sie dauerhaft betreiben zu können. So würde man z.B. in einer magisch arbeitenden Loge viele Menschen mit dem Sternzeichen Fische oder einer entsprechenden Neptunbetonung erwarten. Man trifft aber eher auf Steinböcke, Stiere und Skorpione. Hier ist oft vergleichsweise mehr Übung erforderlich, um die magischen Fähigkeiten zu aktivieren. Aber Menschen mit diesen Tierkreiszeichen sind geerdeter und halten deshalb intensive magische Arbeit deutlich länger durch.  

 


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