Hexenkunst-Blog

2.8.2017 – Die 10 gängigsten Fehler beim Hellsehen

Beim Hellsehen nehmen wir Kontakt zu unserem höheren Selbst auf, der Instanz in uns, die alles weiß. Dieser Kontakt erfolgt aber nicht direkt durch unser Alltagsbewußtsein, sondern durch unser Unterbewußtsein. Und da fangen die Probleme an.

 

Das erste was beim Hellsehen schief gehen kann, ist es mit dem Alltagsbewußtsein zu versuchen. Man denkt dann einfach in logischen Schlußfolgerungen und stellt gar keinen Kontakt mit dem Unterbewußtsein her. Dieses Problem kann dadurch vermieden werden, daß man nichts über das Ziel des Hellsehens weiß, so daß der Verstand keine Daten hat aus denen er etwas ableiten könnte. Beim Remote Viewing wird das z.B. dadurch sichergestellt, daß der Sehende nur die Geokoordinaten des Zielgebietes erfährt, aber nicht die Frage oder andere Zusatzinformationen.

 

Ein anderer Fehler ist, sich von seinen Projektionen leiten zu lassen. Man wird dann durch seine eigenen blinden Flecken behindert. Hier hilft es nur an sich zu arbeiten um die blinden Flecken zu verkleinern.

 

Ein weiteres Problem entsteht, wenn starke Emotionen an die Fragestellung geknüpft sind. Wichtige Dinge in der eigenen Zukunft sehen zu wollen, ist meist zum Scheitern verurteilt. Unser Unterbewußtsein möchte uns meist glücklich machen - auch wenn es dafür lügen muß. Aber auch das genaue Gegenteil ist denkbar: Man ist so stark in seinen Ängsten gefangen, daß man sich die Zukunft zu negativ ausmalt. Dies ist der Grund, warum es immer leichter ist für andere hellseherisch tätig zu werden.

 

Auch Druck und Streß sind beim Hellsehen kontraproduktiv, wie schon in einem früheren Blogeintrag erwähnt wurde. Das Unterbewußtsein ist recht kindlich. Deshalb funktionieren spielerische Ansätze am besten.

 

Sich selbst runter zu machen, weil die eigenen Fähigkeiten zu gering sind, ist ebenfalls kontraproduktiv. Auch ständiger Zweifel an den eigenen Wahrnehmungen verbessert die Ergebnisse nicht. Das Unterbewußtsein reagiert dann wie ein kleines Kind, das den Eltern nie etwas Recht machen kann und bemüht sich nicht mehr die Informationen vom höheren Selbst richtig durchzuleiten.

 

Das Gleiche passiert, wenn man gestochen scharfe Bilder a la Hollywood erwartet. Wenn man zu einem richtigen Ergebnis kommen möchte, sollte man nicht auf ‚astralen Specialeffekten` bestehen. Besonders dann, wenn der eigenen Begabungsschwerpunkt eher auf dem Hellhören oder Hellfühlen liegt. Das Unterbewußtsein meint dann es müßte uns mit besonders glamourösen Ansichten beeindrucken. Das geht meist nur auf Kosten der Richtigkeit.

 

Viele machen auch den Fehler Wahrnehmungen, die sie nicht verstehen oder einordnen können zu ignorieren. Hier sollte man besser noch einmal nachfragen, um mehr Klarheit zu erlangen. Es kann auch hilfreich sein mit einer anderen Methode des Hellsehens diese Wahrnehmungen zu überprüfen.

 

Weiterhin ist es wichtig möglichst offen und vorurteilsfrei an die Sache heranzugehen. Wenn man von etwas felsenfest überzeugt ist, wird das Unterbewußtsein sich bemühen einen zu bestätigen, auch wenn das meilenweit an der Wahrheit vorbei geht. Man sollte sich also immer wieder mit seinen Glaubenssätzen befassen, wenn man beim Hellsehen brauchbare Ergebnisse haben möchte.

 

Auch wenn es falsch ist die eigenen astralen Wahrnehmungen ständig anzuzweifeln, sollte man nicht ins Gegenteil verfallen und alles für bare Münze nehmen. Letztendlich gibt es nur einen Weg sicher zwischen Phantasien, Projektionen, Wunschdenken und authentischem Hellsehen zu unterscheiden: man gleicht seine Ergebnisse mit der materiellen Realität ab.

 

Und damit kommen wir zum letzten Fehler, der auf alle diejenigen lauert, die die anderen 9 erfolgreich umschiffen konnten. Dieser ist anderen Menschen ungefragt von seinen hellsichtigen Einsichten zu erzählen. Es gibt ein Recht auf Nichtwissen. Selbst wenn man gefragt wurde, sollte man sich vorher überlegen was für den Anderen förderlich ist, wenn er es weiß und dies ihm dann so vermitteln, daß es ihm weiterhilft.

 


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