Hexenkunst-Blog

1.5.2017 – Indigokinder

In gewisser Weise sind Indigokinder genauso wie Regenbogen- oder Kristallkinder eine Modeerscheinung. So manche esoterisch eingestellte Mutter ist restlos davon überzeugt, daß ihr Kind eine indigofarbene Aura hat und hellsehen kann. Als Aurasichtiger stellt man sich dann oft die Frage ob man lieber ehrlich oder höflich sein soll. Aber in manchen Fällen ist das Kind eben wirklich hellsichtig und mitunter beobachtet man auch kleine Indigos, die es nicht gerade einfach mit ihren Eltern haben. Deshalb dieser Artikel von einem inzwischen erwachsenen hellsichtigen Kind, das sich noch gut an die Probleme mit Erwachsenen erinnern kann.

 

Vorab erst einmal: viele Kinder sind bis zu einem gewissen Grad hellsichtig. Zumindest bevor ihnen die feinstoffliche Wahrnehmung in unserer Gesellschaft systematisch abtrainiert wird. Das hat auch nicht unbedingt etwas mit der Farbe ihrer Aura zu tun. Hellsichtige Begabungen gibt es keineswegs nur bei Indigokindern. Hellsichtige Kinder können leider nicht nur Engel sehen, sondern auch leicht unehrliches Verhalten erkennen, andere Menschen durchschauen und ihre Eltern in Frage stellen.

 

Indigokinder sind insofern speziell, als sie ihre hellsichtige Begabung mit einer sehr wissenschaftlichen Herangehensweise kombinieren. Oft sind sie außerdem echte Kämpfernaturen. Sie untersuchen diese Welt (und die anderen ihnen zugänglichen Ebenen) sehr gründlich und hinterfragen alte Paradigmen. Sie sind sehr sensitiv, aber nicht unbedingt sensibel und können durch ihren starken Willen eine pädagogische Herausforderung darstellen. Ein überdurchschnittlich intelligentes Kind, das sich nicht in als sinnlos erkannte Systeme einfügen will, ist vor allem eines: anstrengend.

 

Woran erkennt man nun ein Indigokind, wenn man keine Auren sehen kann? Körperlich zeigt sich bei diesen Kindern oft eine Unverträglichkeit gegen Toxine und viele heute allgemein übliche Chemikalien. Sie sind intelligent mit einem unglaublich guten Gedächtnis und kommen sehr gut mit Technologie und Naturwissenschaften zurecht. Mit Autoritätspersonen und starren Regeln kommen sie dagegen überhaupt nicht klar. Zu Tieren und Pflanzen besteht eine starke Verbindung. Bei Menschen gestaltet sich der Sozialkontakt meist schwieriger. Viele Indigos leben sozial sehr zurückgezogen und haben nur wenige enge Freunde. Sicherlich auch deshalb, weil sie von anderen oft als seltsam empfunden werden. Wenn ihre Begabungen nicht völlig unterdrückt werden, dann sind sie sehr kreativ, stolz und unabhängig.

 

Und damit sind wir bei dem wichtigsten Punkt: jedes Kind, egal mit welcher Aurafarbe und ob hellsichtig oder nicht, sollte individuell richtig gefördert werden. Bei Kindern die eine gut entwickelte feinstoffliche Wahrnehmung haben, fällt das oft schwer. Besonders dann, wenn die Eltern diese Wahrnehmung nicht haben. Daraus ergeben sich dann oft für die Eltern völlig unverständliche Probleme. Diese reichen von Ängsten in dunklen Räumen, weil das Kind dann die Geister Verstorbener wahrnehmen kann, bis hin zu massiven schulischen Schwierigkeiten, trotz überdurchschnittlicher Intelligenz. Hier kann eine hellsichtige Beratung für alle Beteiligten viel bewirken und vieles leichter machen. Ich freue mich jedenfalls über jedes Kind, das sich wenigstens einen Teil seiner hellsichtigen Fähigkeiten auch im Erwachsenenalter erhalten kann und trage gern dazu bei.

 


Anrufen

E-Mail