Hexenkunst-Blog

1.2.2018 – Spuk und negative Energien erkennen

In einer Stadt mit einer über 2000 jährigen Geschichte, wie Köln, kann man auch auf den inneren Ebenen einiges erleben. Dies ist recht spannend, wenn man dort auf Entdeckungsreise geht, aber problematisch, wenn man dort leben muß. Dabei ist echter Spuk, also von Geistern verursachte Aktivität, noch vergleichsweise selten. Negative Energien sind aber gerade in Städten sehr verbreitet.

 

 

Wie stellt man nun fest, ob eine Wohnung auch auf den inneren Ebenen ein guter Platz zum Leben ist? Möglichst bevor man den Miet- oder Kaufvertrag unterzeichnet. Als erstes sollte man sich über die Geschichte des Ortes Gedanken machen. Seit der römischen Zeit lagen die Begräbnisplätze in Köln an den Ausfallstraßen der Stadt. Ein Beispiel für solch einen Begräbnisplatz ist das Severinsviertel. In der Krypta von St. Severin kann man die Gräber besichtigen: römische Sarkophage und mittelalterliche Bestattungen – alles wild durch- und übereinander. Dies prägt die Energie des ganzen Viertels nicht unbedingt positiv.

 

Aber nicht nur Friedhöfe können für Unfrieden bei den Lebenden sorgen, sondern jeder Platz an dem Menschen gewaltsam zu Tode gekommen sind. Auch ich, die ich hier so super schlau schreibe, habe  einmal 3 Monate in der Straße ‚An der Gerichtslinde‘ gelebt und erst nach einigen Alpträumen begonnen mir über den Straßennamen Gedanken zu machen.

 

Ein weiteres Augenmerk sollte man auf Leylinien und Wasseradern richten. Kirchen wurden gern darauf errichtet, weil es dem Ort etwas ‚aus der normalen Welt herausgehobenes‘ vermittelt. Zum darauf Wohnen sind diese Plätze aber völlig ungeeignet. Wenn man diese Energien nicht direkt wahrnehmen kann, dann kann man auf alte Kirchen achten und sich die Bäume in der Umgebung ansehen. Gabelungen und Mißwuchs deuten oft auf Anomalien des Erdfelds hin.

 

Auch die jüngste Geschichte einer Wohnung sollte beachtet werden. Wer lebte darin? Gab es Probleme? Ich erinnere mich noch gut an ein Haus, dessen Vorbesitzer sehr aggressiv war. Laut Aussage der Nachbarn blieb keine Frau lange bei ihm, weil er alle bedrohte und schlug. Als ich dorthin gerufen wurde, standen die Eigentümer kurz vor der Scheidung. Sobald sie ins Haus kamen, fingen sie an zu streiten. Glücklicherweise ist so etwas meist gut durch eine schamanische Reinigung zu beheben.

Besonders vorsichtig sollte man sein, wenn das Haus sehr lange leer stand. Andere Warnzeichen sind starker Drogenkonsum der vorigen Bewohner, psychische Krankheiten oder Selbstmorde. All dies zieht negative Wesenheiten an (bzw. kann durch negative Wesenheiten mit verursacht werden) und hinterläßt sehr ungute Restenergien.

 

Die Anfälligkeit für negative Energien ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Während Wasseradern für jeden der darauf lebt gesundheitsschädlich sind, sind manche Menschen recht resistent gegen negative Energien. Sensitive reagieren nahezu sofort durch Alpträume, Unwohlsein und das Gefühl die Wohnung niemals sauber zu bekommen, egal wie viel man putzt. Bei weniger ausgeprägter feinstofflicher Wahrnehmung äußert sich die belastende Wohnsituation eher in Familienstreit, ständiger Müdigkeit, zunehmendem Alkoholkonsum oder Depression.

 

Aber zurück zu dem, was man vor dem Unterzeichnen des Mietvertrages tun sollte. Bei der Besichtigung der neuen Räume ist es wichtig seine Gefühle sehr bewußt zu beobachten. Am besten indem man sich allein in jedes Zimmer (und auch in den Keller bzw. auf den Dachboden) stellt und in sich hineinfühlt. Wenn es sich kalt, sehr ernst oder seltsam anfühlt, dann kann das auf unangenehme Restenergien von Geistern oder den Vorbesitzern hindeuten. Wenn man seinem eigenen Gefühl nicht traut, dann sollte man einen sensitiven Menschen zur Besichtigung mitnehmen. Kinder sind oft recht gut darin die Energie einer Wohnung wahrzunehmen. Außerdem sollte man auf seine Träume vor und nach der Besichtigung achten und sein Bauchgefühl bezüglich der neuen Wohnung befragen.

 

Mit diesen Tips gelingt es hoffentlich auch in der Stadt eine feinstofflich passable Wohnung zu finden. Dann hat man nur noch die Aufgabe sie durch regelmäßige energetische Reinigungen in gutem Zustand zu erhalten. Besonders wichtig sind diese Reinigungen nach einem heftigen Streit und ernsteren Krankheiten, aber mindestens einmal im Jahr sollten sie auf jeden Fall durchgeführt werden. Heute an Imbolc ist ein sehr guter Tag dafür.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Lichterfest. 


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