Hexenkunst-Blog

21.6.2016 - 'Warum brauchen Sie beim Kartenlegen eine Vorbereitungszeit ?'

Eine Kartenlegung stellt für mich immer wieder ein Rätsel dar, das gelöst werden muß. Über die Symbolbedeutung der Karten gelange ich zur Intuition und plötzlich ‚weiß‘ ich dann wo das Problem liegt, was die Lösung wäre und wie sich die Zukunft entwickeln wird. Mitunter geht das in Sekundenschnelle, manchmal braucht es Stunden, aber es gibt auch Tage, da geht es gar nicht. Da sagen mir die Karten einfach nichts.

Manchmal wirft das Kartenlegen auch zusätzliche Fragen auf, die dann mit einer schamanischen Reise oder anderen Methoden geklärt werden können. Mitunter erkenne ich die Zusammenhänge auch erst in nächtlichen Träumen. Durch die Vorbereitungszeit ergeben sich also Möglichkeiten, die man durch einfaches Kartenlegen in Gegenwart des Klienten nicht hat. Man arbeitet wesentlich gründlicher und umfassender.

 

Genauso ist es auch bei Jenseitskontakten oder anderen Arbeiten, bei denen eine gute feinstoffliche Wahrnehmung gefragt ist. Auch die ‚andere Seite‘ ist bei Jenseitskontakten oder schamanischen Arbeiten nicht immer gleich gut zu erreichen. Manche Kontakte müssen dann einfach auf den nächsten Tag verschoben werden, denn erzwingen kann man bei solchen Arbeiten nichts.

 

Hellseherische Fähigkeiten, zumindest die meinigen, sind ein zartes Pflänzchen. Sie funktionieren nicht unter Druck. Deshalb arbeite ich auf eine Art, die möglichst wenig Druck erzeugt und begebe mich nicht in Situationen in denen ich einem Klienten gegenübersitze und ohne Vorbereitung ‚liefern‘ muß. Die eigentliche hellseherische Arbeit findet im Vorfeld des Treffens mit dem Klienten statt. Fast immer ergeben sich im Klientengespräch noch zusätzliche Intuitionen und Wahrnehmungen. Wenn dies nicht der Fall ist, dann ist das auch nicht schlimm, denn durch die gute Vorbereitung gibt es genügend zu besprechen. Außerdem ist man dann im Gespräch voll ‚da‘ und nicht parallel damit beschäftigt auf Durchsagen von der anderen Seite zu warten.

Für meine Klienten heißt das, daß sie manchmal einen Tag länger auf den Termin warten müssen, aber dafür immer eine authentische hellseherische Beratung von mir bekommen. Und wenn ich etwas nicht weiß, dann scheue ich mich auch nicht das zuzugeben.

 

Dies ist keineswegs selbstverständlich. Ich durfte mir einige Vorträge mit Jenseitskontakten von Kollegen anschauen. Dabei gab es authentische Wahrnehmungen und sehr exakte Durchsagen. Aber es gab auch das genaue Gegenteil: Medien, die in Ermangelung eines echten Kontaktes, der sich in dem Moment vor vollem Saal einfach nicht einstellen wollte, eine Show abzogen, die jedem Mentalisten oder Bühnenmagier Ehre gemacht hätte. Da wurden dann sehr allgemeine Aussagen getätigt und wenn jemand aus dem Publikum darauf einstieg, wurden sie psychologisch geschickt präzisiert. Damit möchte ich jetzt niemanden schlecht machen. Oft hatten die Medien, die diese Show abzogen auch zwischendurch echte Kontakte. Das Problem war nur, daß die echten Jenseitskontakte nicht ausreichten um den abendfüllenden Vortrag damit zu bestreiten. Die Show war dann das probate Mittel um das Gesicht zu wahren, denn wer stellt sich schon vor versammeltem Saal hin und sagt: ‚Im Moment klappt es leider nicht mit dem Jenseitskontakt…‘.

 

Beim Kartenlegen auf Eso-Messen läuft es ähnlich ab: wenn Intuition und hellseherische Fähigkeiten sich gerade mal nicht einstellen wollen, dann wird psychologisch geschickt oder mit sehr allgemeinen Aussagen überbrückt. Solche Aktionen möchte ich mir und meinen Klienten ersparen, denn schließlich soll die hellsichtige Beratung verläßliche Aussagen machen und eine echte Lebenshilfe darstellen. 


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