Hexenkunst-Blog

2.2.2016 - 'Wie kann ich Hellsehen lernen?'

Diese Frage wird mir von Menschen, die ihre feinstoffliche Wahrnehmung verbessern wollen, immer wieder gestellt. Im Gespräch ergibt sich dann meist, daß sie sich seherische Fähigkeiten a la Hollywood wünschen. Leider erfordert so etwas ein gewisses angeborenes Talent und jahrelanges Training. Entscheidend ist auch inwieweit es gelingt, die Konditionierungen zu überwinden mit denen Kindern in unserer Kultur die feinstoffliche Wahrnehmung abtrainiert wird. Die meisten Menschen sind schließlich nicht in einem Umfeld aufgewachsen in dem seherische Fähigkeiten als etwas ganz normales angesehen wurden, weil mehrere Mitglieder der Familie sie hatten.

Da die familiären Konditionierungen sich in erster Linie auf das feinstoffliche Sehen und Hören bezogen haben, ist es oft sinnvoll bei der Entwicklung der Hellsicht bei den weniger beachteten Sinnen Fühlen und Riechen zu beginnen. Mit der richtigen Anleitung lassen sich so oft sehr schnell erste Erfolge erzielen mit denen man weiterarbeiten kann. Wenn man sich dann das ‚Hellfühlen‘ erschlossen hat, kann man versuchen die feinstoffliche Wahrnehmung auch auf die anderen Sinne auszudehnen. Die Begabungen sind hier recht unterschiedlich verteilt, aber mit etwas Hilfe und Training kann fast jeder ein gewisses Maß an Hellfühligkeit erreichen.

Ein sehr wichtiger Teil des Prozesses ist auch, sich der Wahrnehmungen bewußt zu werden und sie einordnen zu lernen. Gerade bei Leuten, die für das Hellfühlen sehr begabt sind sich aber diese Fähigkeit noch nicht bewußt erschlossen haben, beobachtet man oft, daß sie scheinbar grundlos schlechte Laune haben, euphorisch sind oder sich sehr erschöpft fühlen. Sie nehmen unbewußt wahr und ihr Körper reagiert auf das Wahrgenommene. Meist wird ihr Leben wesentlich einfacher, wenn es ihnen gelingt sich ihre feinstofflichen Wahrnehmungen bewußt zu machen.

Wie erlernt man nun den Gebrauch seiner feinstofflichen Sinne am besten? So, wie man auch den Gebrauch seiner anderen Sinne erlernt hat: Von jemanden der diese Sinne hat und einen in Alltagssituationen auf die Dinge aufmerksam macht, die es zu sehen, zu fühlen und zu hören gibt. Im Gespräch kann man dann beginnen seine Wahrnehmungen einzuordnen und gewinnt Sicherheit im Gebrauch seiner feinstofflichen Sinne wenn man merkt, daß andere ähnliches wahrnehmen. Oft braucht es ein wenig Bestätigung damit man beginnt seinen eigenen Wahrnehmungen zu vertrauen.

Die Gelegenheit mit Jemandem, der Hellsehen kann, zusammen zu üben und die Umgebung zu erkunden ergibt sich meist bei Seminaren an Kraftorten. Sicher ist auch das eine gute Möglichkeit. Nur: wer von uns lebt schon an einem Kraftort? Man kommt nach dem Seminar zurück in seine Stadt und läßt seine Fähigkeiten bis zum nächsten Seminar ruhen, um dann wieder mit dem Üben nahezu von Vorn zu beginnen.

Deshalb habe ich mich entschlossen einmal etwas anderes anzubieten: eine feinstoffliche Enddeckungstour in Köln. Natürlich sind die Energien einer Stadt nicht so angenehm wie die eines Kraftortes. Viele Menschen mit guter feinstofflicher Wahrnehmung (mich eingeschlossen) vermeiden Städte lieber. Aber man hat dort auf engem Raum sehr unterschiedliche Energiefelder, die durch ihren starken Kontrast ganz andere didaktische Möglichkeiten bieten als ein Platz in der Natur. Außerdem ist man diesen Energien als Stadtbewohner eh täglich ausgesetzt. Da ist es wesentlich besser sie bewußt wahrzunehmen um ggf. den besonders unangenehmen oder ungesunden ausweichen zu können.

Wer also mit mir gemeinsam die Energien in Kaufhäusern, Cafés, Antiquitätenläden und Kirchen in Köln erkunden will, ist herzlich zu diesem Seminar eingeladen.


Anrufen

E-Mail