Hexenkunst-Blog

20.03.2026 – Wo anfangen? II

Im Blogartikel zur Wintersonnwende hatte ich angekündigt, daß man der Frage wie man sein Leben etwas magischer gestalten oder eine Hexe werden kann, mehrere Blogartikel widmen kann. Deshalb gibt es heute den nächsten. Mal schauen wie viele Teile es noch werden. Wer der letzten Artikel gelesen hat, der weiß schon, daß praktische Hexenkunst etwas sehr Organisches und Irdisches ist. Und genauso geht es                                                                           auch weiter.

Heute soll es um die bewußte Selbstwahrnehmung gehen. Bei den meisten Menschen klingt Selbstwahrnehmung etwa so: ‚Ist mein Hintern auch nicht zu dick? In der neuen Hose sieht das furchtbar aus. Was wohl Sandra von mir denkt? Neulich hat sie gesagt:…‘. So oder ähnlich geht das den ganzen Tag über weiter. Ich frage mich immer, warum Menschen sich so etwas antuen, aber vermutlich halten sie es für normal. Diese Art des Lebens und Denkens kostet sehr viel Energie, die dann nicht mehr für Magie oder auch nur für die Aufrechterhaltung der Gesundheit zur Verfügung steht.

 

Man befindet sich nur in seinen Gedanken, nicht in seinem Körper. Den Körper nimmt man wie von außen wahr, entweder als Kleiderständer oder als Problemzone. Man beschäftigt sich mit Vergangenheit und Zukunft, anstatt im gegenwärtigen Moment zu sein. Und vor allem macht man sich unnötige Sorgen, anstatt die Dinge, die einem nicht gefallen zu ändern oder sich damit abzufinden. Zusätzlich konfrontiert man sich jeden Tag mit ätzender Kritik und Negativität.

 

Das Leben verändert sich zum Besseren, wenn man dazu übergeht seinen Körper von innen, statt von außen wahrzunehmen. Man lernt im Körper anzukommen und nicht nur in seinen Gedanken zu sein. Man steigt über seine Sinne in die bewußte Wahrnehmung des jetzigen Augenblicks ein. Diese Technik üben wir immer gemeinsam in meinem Neuorientierungs Seminar im Juli. Der Vorteil dieser Art der Selbstwahrnehmung ist, daß sie das Gedankenkarussell ganz von allein zum Schweigen bringt. Mit ein bißchen Übung kann man sie den ganzen Tag über machen und wird dann schnell feststellen wieviel besser es einem damit geht.

 

Der nächste Schritt, den wir auch gemeinsam im Seminar machen, ist dann zu einer gleichzeitigen Wahrnehmung des ganzen Körpers zu kommen. Man wird schnell feststellen, daß da nicht nur ein Jucken am Arm und ein verspannter Rücken ist, sondern auch ein Energiefeld. Wenn man dieses Feld wahrnimmt, dann ist man dem Aurasehen schon recht nahe. Man muß nur noch lernen dieses Feld auch bei anderen wahrzunehmen. 

 

Man wird feststellen, daß dieses Feld Dinge weiß und Dinge kann, die unser brillanter Verstand nicht zu Wege bekommt. Das liegt daran, daß unser Energiefeld mit den Feldern um uns herum in Verbindung steht. Unser Feld hat nicht nur mit den Energiefeldern unserer Mitmenschen Kontakt, sondern auch mit dem Feld der Erde und den Feldern von feinstofflichen Wesenheiten. So nähert man sich als Hexe über die Selbstwahrnehmung seines Körpers letztendlich seiner Seele.

 

In diesem Sinne wünsche ich Allen ein schönes Equinox. 


Anrufen

E-Mail