Hexenkunst-Blog

21.12.2018 – Ungenutzte Talente und Karma

In einem früheren Blogartikel ging es darum wie man das Talent für magische Arbeiten erkennen kann. Aber was passiert eigentlich, wenn man sein Talent nicht erkennt? Nun, das hängt vom Talent ab. Wenn es nicht allzu groß ist, wird vermutlich auch nicht viel passieren. Aber ein nicht erkanntes hellseherisches Talent kann recht schnell zu psychischen Auffälligkeiten führen. Da es zu einem hohen Grade erblich ist, trifft man dann oft auf ganze Familien mit psychisch labilen Mitgliedern. Da ist dann von starken Stimmungsschwankungen bis hin zu Wahnvorstellungen alles drin.

Mich kontaktiert man in so einem Fall, wenn man einen Familienfluch oder eine Besetzung vermutet. Die Lösung wäre hier aber weder ein Exorzismus, noch eine Fluchauflösung, sondern eine systematische Ausbildung seiner Fähigkeiten. Als hellseherisch Begabter muß man lernen seine Fähigkeiten gezielt einzusetzen und zu lenken. Man muß sich feinstoffliche Dinge bewußt ansehen können und ebenso bewußt die Wahrnehmung auch abschalten oder auf andere Dinge lenken können. Außerdem sollte man sich Wissen über feinstoffliche Phänomene aneignen, um das Wahrgenommene auch einordnen zu können. Wenn man dies nicht lernt, bleibt es bei ‚sinnlosen‘ und oft angstauslösenden inneren Bildern und Geräuschen. Oder man nimmt die Emotionen der Umgebung ungefiltert auf und macht sie zu den eigenen.

Was hat das jetzt mit Karma zu tun? Sehr viel, wenn man Karma im ursprünglichen östlichen Sinne als ‚Ursache und Wirkung‘ versteht. Leider wird Karma bei uns durch den christlichen Einfluß immer mit ‚Schuld und Sühne‘ in Verbindung gebracht. Das führt dann sehr schnell zu völlig falschen Schlußfolgerungen, wenn es z.B. ums Familienkarma geht.

Vielleicht braucht es zum Verständnis des Zusammenhanges ein neutraleres Beispiel als die Sache mit dem Hellsehen. Also nehmen wir mal an Jemand kommt aus einer Familie, die seit Jahrtausenden Nomaden waren. Ihre Gene sind daraufhin optimiert pro Tag 30 km hinter ihren Herden herlaufen zu können und dabei mit wenig, aber dafür sehr proteinreicher, Nahrung auszukommen. Wenn sich dieser Jemand jeden Tag mit Cola und einer Tüte Chips vor den Fernseher setzt, wird er deutlich schneller Diabetes bekommen als andere. Das ist sein Familienkarma. Wenn er dagegen sein Talent genutzt hätte und Fahrradkurier, Postbote oder Langstreckenläufer geworden wäre, dann würde es besser um seine Gesundheit stehen. Er hätte sein Karma sozusagen positiv gelebt und das Beste aus seinen Erbanlagen herausgeholt. Das hat wenig mit ‚Schuld und Sühne‘ zu tun, aber sehr viel mit Wissen um die ‚Ursachen und Wirkungen‘.

Wie erhält man nun dieses Wissen? Leider kommt der Mensch nicht mit einer gedruckten Gebrauchsanweisung für seinen Körper und seinen Geist zur Welt. Oft liegen die Talente eines Menschen unerkannt ein Leben lang brach und erschweren ihm dieses Leben auch noch zusätzlich. Man richtet sich in seinen Handlungen nicht nach dem was karmisch angelegt und gut für einen wäre, sondern tut was in unserer Gesellschaft üblich ist. Man verleugnet also seine hellseherischen Fähigkeiten, und ernährt sich von Chips. Anschließend wundert man sich warum ‚das Unglück‘ ausgerechnet einen Selbst trifft und nicht die Anderen, die ja auch Chips essen.

Glücklicherweise muß man es in solchen Fällen nicht bei einem schulterzuckenden ‚tja, karmisch bedingt…‘ belassen, denn es gibt eine andere Form der Gebrauchsanleitung in der auch unsere Talente beschrieben sind: die karmische Astrologie. Dort kann man recht gut sehen was einem in die Wiege gelegt wurde und was man sich für dieses Leben vorgenommen hatte. Wenn es Sie interessiert, dann können Sie hier einen Termin für diese karmische Analyse vereinbaren.

In diesem Sinne wünsche ich uns Allen, daß wir unsere Talente nutzen und unser Karma positiv leben können.


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