Hexenkunst-Blog

21.3.2019 – Geld

Geld scheint unter Menschen, die sich auf dem spirituellen Weg befinden immer knapp zu sein. Vielen ist es fast peinlich, daß sie überhaupt welches haben wollen oder brauchen. Geld gilt einfach als furchtbar unspirituell. Wirkt da noch das christliche Armutsgelübde nach? Die Vorstellung von barfüßigen buddhistischen Bettelmönchen? Da sollten wir wohl mal unsere Einstellung zum Wohlstand und unsere Glaubenssätze dazu unter die Lupe nehmen.

Etwas überspitzt formuliert lauten die Glaubenssätze bei vielen wohl: „Geld ist böse“ und „Reiche sind ausbeuterische Idioten“. Natürlich finden sich durchaus vernünftige Gründe für diese Überzeugungen. Schließlich gibt es auf dieser Welt nur wenige Superreiche, während ein großer Teil der Menschheit in Armut lebt. Es gibt viele reiche Leute, die ihre Angestellten ausbeuten und viele hart arbeitende Menschen, die nicht anständig bezahlt werden. Die Welt ist in diesem Punkt, genau wie in vielen anderen Punkten, einfach nicht fair.

Es gibt viele spirituelle Leute, die sich aufgrund obiger Glaubenssätze selbst ausbeuten, hart arbeiten und nie finanziell auf einen grünen Zweig kommen. Das ist einfach unnötig, Der Sinn des Armutsgelübdes ist, daß sich der einfache Mönch keine Gedanken ums Geld machen muß. Er kann sich voll auf seine Spiritualität konzentrieren. Die Verwaltung des ‚bösen Geldes‘ nehmen ihm seine Kirchenoberen ab, dafür wird er mit dem Nötigsten versorgt. (Über die Vorteile dieser Reglung für die Kirche sage ich jetzt mal besser nichts.) Für Menschen, die ihre Spiritualität abseits eines Klosters leben wollen, funktioniert Armut aber weitaus schlechter. Wer sich dauernd um unbezahlte Rechnungen kümmern muß und sich Gedanken macht wo er die Miete für den nächsten Monat herbekommt, beschäftigt sich viel mehr mit Geld, als ein gut Situierter. Der überlegt sich vielleicht einmal im Jahr wie er sein Geld am besten anlegt und ansonsten braucht er sich genau so wenig Gedanken darum zu machen wie der Bettelmönch. Es ist ja alles da.

Neben denen, die ihr Leben am Existenzminimum für eine Voraussetzung für spirituelles Wachstum halten, gibt es auch noch Menschen, die sehr gerne reich wären. Sie warten auf den Lottogewinn und versuchen sogar ihm mit magischen Methoden nachzuhelfen. Nur klappt es nie. Das liegt aber nicht an der Magie, sondern an der völlig falschen Herangehensweise. Bevor man es mit Geldmagie versucht, sollte man erst einmal seine Einstellung zum Geld hinterfragen. Wer Reichtum und wohlhabende Menschen abstoßend findet, sollte nicht erwarten selbst einmal zu Geld zu kommen. Weder durch Magie, noch durch etwas konventionellere Methoden.

Wer sich jetzt fragt wie erfolgreichere Geldmagie aussehen könnte und keine Angst vor ewiger Verdammnis hat, wenn er sich damit beschäftigt, darf gerne bei meinem Seminar im August vorbeischauen.

In diesem Sinne: alles Gute zu Ostara.


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