Hexenkunst-Blog

1.11.2017 – Was uns nach dem Tod erwartet...

Eine Sterbebegleitung ist immer gleichzeitig schön und traurig. Eine große Rolle spielt auch oft die Angst vor dem Ungewissen - sowohl bei dem Sterbenden, als auch bei seinen Angehörigen. Nachdem ich mit vielen Verstorbenen gesprochen habe, möchte ich hier die Erkenntnisse aus diesen Jenseitskontakten mit Ihnen teilen. Natürlich ist jedes Sterben individuell, genauso wie jede Geburt, aber es gibt doch die folgenden Gemeinsamkeiten, die fast alle Verstorbenen erleben.

Niemand stirbt allein. Immer erleben die Sterbenden, daß sie abgeholt werden. Oft erscheinen verstorbene Freunde, Ehepartner oder Familienangehörige. Manche sehen aber auch Engel oder Geistführer, die auf der anderen Seite auf sie warten. Bei einer Sterbebegleitung kann man oft diese Besucher von der anderen Seite im Zimmer stehen und geduldig warten sehen, bis der Sterbende bereit ist mit ihnen zu gehen.

Die Seele kann den Körper auch schon vor dem eigentlichen Tod verlassen. Die Verbindung zwischen Seele und Körper ist keineswegs so fest, wie man gemeinhin annimmt. Jeder der schon einmal eine bewußte Astralreise erlebt hat, kennt das aus eigener Erfahrung. Gerade durch die Errungenschaften der modernen Medizin (das ist jetzt nicht ironisch gemeint), kommt es heutzutage vor, daß der Körper noch am Leben ist, die Seele ihn aber schon längst verlassen hat. Bei Menschen, die im Koma liegen ist das am deutlichsten. Wenn es gelingt den Körper wieder herzustellen, kann die Seele auch zurückkommen. In vielen Fällen hat sie dazu aber keine Lust. Auch bei schweren Unfällen kommt es häufig vor, daß die Seele lieber geht als die körperlichen Schmerzen zu ertragen. Ein besonderer Fall sind Demenzerkrankungen, bei denen die Seele den Körper teilweise verläßt.

Nach dem Tod bleibt die Seele erst einmal in der Nähe ihres Körpers. Wie lange sie dies tut ist individuell unterschiedlich. Drei Tage sind ein Durchschnittswert. In dieser Zeit kann die Seele hören, was neben der Leiche gesprochen wird. Die alte Tradition Nachtwachen für den Toten zu halten und Gebete zu sprechen oder heilige Texte vorzulesen, war also sehr sinnvoll. Direkt neben dem Toten Diskussionen übers Erbe zu beginnen oder abfällig über ihn zu reden ist dagegen überhaupt nicht sinnvoll. Normalerweise verläßt die Seele nach einigen Tagen den irdischen Bereich. Wenn sie das nicht tut oder sogar bei ihren Angehörigen andockt, sollte man sich professionelle Hilfe holen.

Ruhe und Erholung nach dem Tod. Die Ruhephase ist besonders lang, wenn dem Tod eine lange Krankheit vorausging.  Die Seele erlebt diesen Bereich oft als eine Art Sanatorium, in dem sie in einem grünen Park in der Sonne liegt und von engelartigen Wesen umsorgt wird. Manche fühlen sich aber auch in einen Kokon eingeschlossen, dem sie am Ende ihrer Erholungsphase gereinigt entschlüpfen.

Der Lebensrückblick – Christen werden erstaunt sein: das Jüngste Gericht kommt ohne Richter und Staatsanwälte aus. Die Verstorbenen erleben lediglich einen gründlichen Rückblick auf ihr Leben. Allerdings nicht nur aus der eigenen Perspektive, sondern auch aus der der anderen Involvierten. Daraus können sich tiefe Einblicke in das eigene Leben und in die Lektionen die man darin gelernt hat (oder eben nicht gelernt hat) ergeben. Es geht hier also nicht um Strafe, sondern um Erkenntnis. Aber auch diese kann mitunter schmerzhaft sein. Dieser Prozess kann in unserem Zeiterleben 6 – 12 Monate dauern. Für die Seele ist das Zeiterleben aber ein ganz anderes. Viele versuchen diesen Prozeß zu umgehen oder zu verkürzen, indem sie sich möglichst schnell wieder inkarnieren.

Wer den Lebensrückblick bewußt verarbeitet hat, ist danach frei sich in den inneren Ebenen zu bewegen. Er kann als Ahne eine schützende Hand über seine Familie halten, als Geistführer tätig werden oder einfach die inneren Welten bereisen um etwas zu lernen. Verstorbene in diesem Stadium sind für Jenseitskontakte gut zu erreichen.

Vorbereitung auf die nächste Inkarnation. Oft kann von großer Vorbereitung keine Rede sein. Die Seele ergreift einfach die erste Möglichkeit um wieder auf der Erde geboren zu werden - egal ob sich diese Möglichkeit in einer kriegserschütterten Krisenregion oder in einer dysfunktionalen Familie bietet. Gerade junge Seelen haben einen sehr großen Lebenshunger, der alles andere nebensächlich erscheinen läßt. Andere Seelen warten auf eine passende Gelegenheit zur Reinkarnation oder auch auf Seelenverwandte, mit denen man sich gemeinsam inkarnieren möchte. 


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